7/31/2008

Die Geschichte von anNika und den Zuckermenschen

anNika war schon immer fasziniert von kleinen Menschen. Ob unschuldig und süß oder dickköpfig und frech, sie mochte sie alle!
Irgendwann entdeckte sie ihre Berufung: Sie musste diese kleinen Menschen beschützen!

Also entschied sich anNika dazu, bewaffnet mit einem Regenschirm, in ein fremdes Land zu reisen um sich dort einen Traum zu erfüllen.

Sie fand eine liebe Gruppe von Menschen, große und kleine, die sie aufnahmen. Bald stellte sich heraus, dass die kleinen Menschen noch so klein waren, dass sie ganz viel Schutz brauchen - ähnlich wie Figuren aus Zucker.
anNika wusste schon nach kurzer Zeit was zu tun war. Glücklicherweise hatte sie ihren Regenschirm eingepackt, denn nun konnte sie ihre kleinen Zucker-Schützlinge immer vor dem bösen Regen schützen.

Es gelang ihr relativ schnell, sich in den neuen Alltag dieser großen und kleinen Personen hineinzufinden und fand ihren eigenen Platz.
Sie vermisste ihre Lieben zu Hause, in dem nun sehr fernen Land sehr und wünschte sich manchmal in ihre Arme zurück. Doch in diesen Momenten führte sie sich einfach immer wieder vor Augen, dass es ihr eigener Wunsch war, und dass die kleinen Zuckermenschen sie brauchen.

Zum Glück sind die Lieben zu Hause wirklich lieb. Denn sie machten anNika immer wieder eine große Freude mit kleinen oder großen Briefchen. So fand zum Beispiel das Schaf Anton oder aber so einige Karten mit mehr oder weniger Bekannten Motiven den Weg über den großen Ozean.
Zu Beginn fühlte sich anNika dann immer sehr schlecht, da sie schon lange ähnliche Karten in ihrer Schublade versteckte, sie aber einfach nicht zu schreiben anfing...

Bald merkte sie, dass auch hier, in einem fremden und sehr großen Land, irgendwann der Alltag einzieht. Sie kannte sich bald aus im Haus der großen und kleinen Menschen und wusste, was ihre Aufgaben waren. Und sie fühlte sich dabei sehr wohl in ihrer Haut. Ab und an war sie traurig, da sie manchmal nur wenig Kontakt zu anderen, mittelgroßen Menschen hatte. Aber sie hat nie die Hoffnung verloren, dass sich das bald ändert.

anNika entschied sich nach ein paar Wochen dazu ein kleines Resümee zu ziehen und konnte erfreut feststellen, dass sie es sehr, sehr gut getroffen hatte mit den wundervollen großen und kleinen Menschen die sie nun umgaben. Sie fühlte sich wirklich wohl und hatte ihre kleinen Zucker-Schützlinge schnell in ihr Herz geschlossen.
Manchmal, wenn es draußen schon dunkel war, verdrückte sie eine Träne in Gedanken an das ferne Land. Aber die Träne ist nicht nur traurig, sondern auch erfreut, denn es gibt sooo viele Menschen, die anNika bei ihrem großen Traum unterstützt haben und die immer an sie denken.

Danke dafür!

Eine gute Entscheidung, den Weg in das ferne Land der großen und kleinen Menschen gewagt zu haben!

5 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

...und es begab sich eines Morgens, dass anNikas Bruder, der in dem fernen Land bleiben musste, ein paar Worte von anNika laß und sich dadurch so glücklich und stolz auf sein Schwesterchen wurde, dass er auch eine Träne verdrücken musste, als er an sie dachte.
Halt deinen Regenschirm über die kleinen Menschen aus Zucker und pass auf, dass ihnen und dir nichts passiert! Dann kommst du irgendwann zurück ins ferne Land und alle leben glücklich und zufrieden,...
Und wenn sie nicht gestorben sind...

Das Brüderchen

Anonym hat gesagt…

:´( :-*

I am proud of you, say I am proud of you ;-)

...solli... hat gesagt…

pass nur auf, wenn du schwimmen gehst ;) nicht dass die zuckermenschen dann noch kleiner werden...

baby, wir sind so stolz auf dich. zu wissen, wie gut es dir dort geht und wie glücklich du bist, macht es viel einfacher, deinen platz hier zu reservieren.

ps: heute abend grillen bei angi. du bringst würstchen mit! :)
halt dich mal bereit, wir wollen ne skype-session machen ;)

Anonym hat gesagt…

Schnüff... Niedlich geschrieben, Äni :)

Anonym hat gesagt…

Ha! Und ich weiß, wer sie auf die Idee gebracht hat. *vor sich hin pfeif*

"... Es war einmal ein Volk, das oft fröhliche Feste feierte und glücklich war, denn sein größter Schatz war eine Prinzessin. Es gibt viele Prinzessinnen. Strohdoofe, die nicht auf einer Erbse schlafen können, Hässliche, die einen Frosch küssen müssen, um mal einen abzubekommen und ganz Verschlafene, die absolut nicht rallen, wenn der Garten verwittert. Aber dieses Volk schätzte sich glücklich, denn seine Prinzessin war geprägt von Anstand, Schönheit, Klugheit sowie Großmut Großherzigkeit. Deshalb nannte ihr Volk sie auch AnNika, die Großartige.

Als eines Tages AnNika in ihrem Schloss bei Königin und König saß, die vermutlich grade den nächsten Ausflug mit einem Haus, dass von einem Pferdekarren gezogen wird (Sie nannten es "Schlossmobil"), sagte sie zu ihnen, dass sie als Prinzessin gerne große Dinge tun wolle, weil sie die Menschen sowie das Leben liebe. Und der König wusste gleich, was richtig wäre. Er sprach: "Geh über die sieben Meere zu dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo es Menschen noch besser geht als uns." Und AnNika, die Große fragte: "Aber was soll ich da, wenn es ihnen so gut geht?" Und die Königin, die ihren Ehemann sofort verstand, sagte: "Die Menschen dort haben vieles. Aber das schönste dieser Welt fehlt ihnen: Du, meine kleine Prinzessin. Außerdem habe ich davon gehört, dass die kleinen Kinder dort aus Zucker sind und vielleicht Deine Hilfe gebrauchen könnten." Daraufhin war AnNika, die Große glücklich und ging in den Keller, um den Regenschirm zu erfinden (tja, jetzt wisst ihr also, wo der herkommt). Und sie zog unter dem Jubeln ihres Volks nach Tresorstadt, die so hieß, weil dort viel Geld lagerte, stieg auf einen Drachen und flog über die sieben Meere. Dort half sie den kleinen Leuten aus Zucker und war ein Segen für jeden Menschen, der sie dort kennen lernte.
Und ihr Volk? Vielleicht denkt ihr, es sei traurig, dass ihre Prinzessin weg war. Und vielleicht denkt ihr, dass die Prinzessin traurig war, weil sie von ihrem Volk getrennt lebte. Nein, es war aber anders. Die Prinzessin war nämlich zauberhaft, ja gar verzaubert, so dass jedes Mal, wenn sie beinahe zu weinen wollte, spürte, dass die Menschen zu Hause an sie denken. Es gab sogar Brieftauben, die Briefe von König und Königin brachten. Und manchmal kam sogar ein großer Storch vorbei, um ein Paket mit leckeren Süßigkeiten zu bringen, von denen AnNika immer zwei nehmen musste, weil sie nämlich ebenfalls verzaubert waren. Und das Volk war von Stolz erfüllt, wenn es an AnNika, die Große dachte. Sie wurde zu einer wahren Heldin, obwohl sie keine Drachen erschlug und auch sonst die Liebenswürdigkeit in Person war.


AnikA, der Superheldin gewidmet.